Buddhistische Psychologie:
Das Wissen von der Freiheit

Seit jeher spielt im  Buddhismus die „Wissenschaft vom Geist“  eine zentrale Rolle, wenn es um ein tiefgreifendes Verständnis unseres Menschseins geht. Mit großer Klarheit und Präzision werden in der buddhistischen Psychologie die Funktionsweise unseres Bewusstseins und anderer Faktoren, die unsere menschliche Erfahrung prägen, dargelegt. Dieses Wissen beruht auf den befreienden Erkenntnissen, die der Buddha vor 2500 Jahren durch tiefe Meditation gewonnen hat, und die im Abhidharma, dem 3. Teil des buddhistischen Kanons niedergeschrieben sind.

Nyingma, die „alte Schule“ des tibetischen Buddhismus, hat dieses Wissen vom Geist in einer ununterbrochenen Linie seit der Zeit des Buddhas von Lehrer auf Schüler weitergegeben. Tarthang Tulku Rinpoche, ein hoher tibetischer Nyingma Lama, hat diese Wissen vor über 40 Jahren in Form der Nyingma Psychologie für den von der westlichen Lebensweise geprägten Menschen adaptiert.

Unabhängig von Glauben und Weltanschauung bietet uns die buddhistische Psychologie eine Struktur an, durch die wir verstehen können, wie wir zu der Person geworden sind, die wir heute sind. Darüber hinaus eröffnet sie uns eine umfassende Perspektive auf die grundlegende Freiheit unseres menschlichen Geistes. Wir erkennen, wie unsere jetzige Erfahrung durch eine Vielzahl von Einflüssen, die unsere Konditionierung bilden, geprägt wird. Und wir beginnen zu erahnen, dass die Weise, wie wir auf unsere Erfahrung reagieren durch zunehmende Bewusstheit grundlegend formbar ist. „Wir haben die Wahl, die Muster unseres Lebens zu verändern“, wie Tarthang Tulku in seinem Buch „Befreiendes Wissen“ schreibt.

 


Kurse zu Buddhistische Psychologie, siehe: Kurse >Jahrestrainings

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